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Hortangebot

Allgemeines

Der Hort der Kita „Kunterbunt" in Walsleben befindet sich in der im Dorf ansässigen Grundschule „Thomas Müntzer" im Mühlenweg 9. Er ist der gegenüberliegenden Kita angeschlossen. In unserer Einrichtung können Kinder im Grundschulalter von der ersten bis zur sechsten Klasse betreut werden. Der Hort ist wichtigster Kooperationspartner der Schule nach dem Konzept der verlässlichen Halbtagsschule. Seit drei Jahren nehmen wir an dem Pilotprojekt einer Integrationsschule teil, so dass auch Kinder mit Lernschwächen und Behinderungen hier unterrichtet und betreut werden.


Aufgabe des Hortes

Der Hort begleitet. unterstützt und ergänzt die Bildung und Erziehung des Kindes in der Familie. Er bietet dem Kind vielfältige Erlebnis- und Erfahrungsmöglichkeiten über den Familienrahmen hinaus. Der Hort hat einen eigenständigen Bildungs-und Betreuungsauftrag. Er muss ein notwendiges Gegengewicht zur Schule darstellen und den Kindern Möglichkeiten eröffnen, die im Unterrichtsverlauf so nicht denkbar sind. Das bedeutet, Kinder durch Erfahrungserwerb zu bilden, zu erziehen durch miteinander erleben, zu betreuen ohne Überhütung durch übertriebene Schutzmaßnahmen. Der Hort hat auch die Aufgabe, Kinder zum Umgang mit „Gefahren" zu befähigen ohne die Sicherheit der Kinder aus den Augen zu verlieren. Die pädagogische Aufgabe umfaßt in diesem Zusammenhang den Erwerb von Sozial-und Handlungskompetenzen in verschiedenen Lebenssituationen.


Ziele pädagogischer Arbeit im Hort

Unser Ziel ist es, dass die Kinder gern in den Hort kommen, sich wohl und geborgen fühlen. Sie sollen einen entspannten Ausgleich zum anstrengenden Schultag erleben. Vielseitige Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten gemeinsam mit Freunden und Mitschülern, aber auch Rückzuggelegenheiten angeboten werden. Wachsende Selbständigkeit und eigenverantwortliches Nutzen von Freiräumen, Empathie und Toleranz sind Erziehungsziele, an denen stets gearbeitet werden muss, tun den Heranwachsenden gute Grandlagen für die Zukunft mit auf ihren Weg zu geben.


Rolle der Horterzieher

Der Horterzieher versteht sich als Wegbegleiter und Impulsgeber, Ansprechpartner und Moderator. Gegenseitige Achtung und Wertschätzung sind Voraussetzung fair Autonomie und Schaffung von Mitspracherecht für alle Belange des Hortalltages.


Bedürfnisse der Hortkinder

Hortkinder haben das Bedürfnis nach Selbständigkeit und Selbstbestimmung. Sie wollen Möglichkeiten vorfinden ihren Interessen nachzugehen, sich zurückzuziehen, mit Freunden zusammen zu sein, kreativ tätig zu werden und ihren großen Bewegungsdrang ausleben zu können.


Raumgestaltung

Im Schulgebäude stehen uns drei Horträume, zwei Klassenräume, die Cafeteria sowie die Turnhalle zur Verfügung. Die Klassenräume werden als Möglichkeit zum Schule spielen, malen und anderen individuellen Beschäftigungen genutzt. In der Cafeteria wird Tee angeboten und dort kann gekocht und gebacken werden. Die Turnhalle kann nach Beendigung des Unterrichtes ebenfalls genutzt werden. Ein großer Spielplatz mit angrenzenden Sportplatz ist für die Kinder frei zugänglich.


Die Gestaltung des Horttages

Im Rahmen der verlässlichen Halbtagsschule übernehmen jeweils ein Erzieher die Kinder der 1. und 2. Klasse nach Unterrichtsende um 11.15 Uhr in den Klassenräumen bzw. auf dem Schulhof. Die Kinder von uns zum Mittagessen begleitet.Danach werden die Hausaufgaben erledigt. Mit Unterstützung von Lehrern oder Praktikanten besteht die Möglichkeit auch individuelle Förderung und Hilfestellung bei lernschwächeren Schülern zu leisten. Durch das unterschiedliche Arbeitstempo der Kinder, kann der angrenzende Freizeitraum schon in dieser Zeit genutzt werden. Im Anschluss an die Hausaufgabenzeit beginnt das Freizeitangebot in Form von Arbeitsgemeinschaften und Angeboten oder der Beschäftigung auf dem Spielplatz. Um 13.30 Uhr ist die Betreuung der Kinder im Rahmen der Halbtagsschule beendet und die eigentliche Hortzeit für alle angemeldeten Kinder beginnt. Mädchen und Jungen der größeren Klassen finden sich bei uns in der Cafeteria zu einer Teepause ein. Nun haben alle Kinder die Möglichkeit, die Freizeit-Klassenräume bzw. den Spielplatz zu nutzen. Die Erzieher bieten Beschäftigungsmöglichkeiten an. Regelmäßige Belehrungen, Beobachtung und Reflexion ermöglichen uns Freiräume zu schaffen, in denen die Kinder nicht unter ständiger Aufsicht durch die Erzieher sind. Die Verantwortung liegt jedoch immer beim Erzieher, welchem Kind er wieviel Freiraum gewährt. Dabei ist es wichtig, dass Regeln,wie das Begrüßen und Verabschieden eingehalten werden. Kinder,die um 15.00 Uhr mit den Bussen nach Hause fahren, werden von einem Erzieher dorthin begleitet. Um 17.00 Uhr endet die Hortbetreuung.


Ferienbetreuung

In Vorbereitung auf die Ferienzeit, erarbeiten die Erzieher auf Grund ihrer Beobachtungen und Erfahrungen ein abwechslungsreiches Programm. Jedes Kind hat die Möglichkeit, gemeinsam mit seinen Eltern auszuwählen, an welchen Angeboten es teilnehmen möchte. Besondere Höhepunkte sind eine Fahrt an die Ostsee, die schon Tradition ist, natürlich Wanderungen in die umliegende Natur zu jeder Jahreszeit, Basteltage entsprechend der anstehenden Höhepunkte, sportliche Betätigungen, Ausflüge ins Kino und zum Baden ins Freibad oder in die Schwimmhalle, Backen und Kochen, Besuche auf dem Alpakahof im Ort oder Angebote, die wir gemeinsam mit den Kameraden der einheimischen Feuerwehr planen. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass gerade die pädagogische Arbeit in den Ferien sehr intensiv und effektiv zugleich ist und die sozialen Kompetenzen, Eigenverantwortung, Gemeinschaftsgefühl aber auch Individualität besonders gestärkt werden, sodass wir dann im Schulalltag davon profitieren können.

 

Kontakt

Thomas-Müntzer-Grundschule
Marion Brunk
Mühlenweg 8
16818 Walsleben
Tel.: 033920 69329
Fax: 033920 70380
E-Mail: tmggs@t-online.de